Schlaflos
meine Arme leer
und schlaff mein Körper
Warum Luft,
wenn ich doch keine brauche.
warum Kälte,
wenn ich doch keine will.
Den Kopf dumpf ins Kissen gedrückt
- rote Augen starr
suchen die weiße Wand.
Wo ist der Fehler?
Den Mund offen
läuft langsam
und bildet bald
einen See
Wo bist du?
Warum küsst du mich nicht auf meine salzige Wange?
You came to visit me once
on my fingers
legs
stomach
on yours
pain
everywhere
bathing in blood
just once
flying
crying out
letting go
why
are you gone
It rains.
Ich bin zu Besuch.
Nun sitze ich wieder in diesem Kinderzimmer. Es ist immer noch pink. Und warm. Und klein. Doch irgendetwas ist anders. Vielleicht liegt es daran, dass der Teddy keine Ohren mehr hat. Oder daran, dass aus der Spieluhr nur noch ein quietschen und knacken zu hören ist. Auch die Vorhänge sind geschlossen. Schon lange hat das Zimmer kein Sonnenlicht gesehen. Die rosa Ballerina an der Wand ist ganz verstaubt. Pustete ich sie an, würde sie wahrscheinlich leise husten.
Wie ich damals aus diesem Zimmer fliehen wollte. Mit welcher Freude haben ich doch die Ohren meines Teddys abgerissen und Spieluhr gegen die Wand geworden bis sie mit einem Stöhnen es aufgab mich in den Schlaf zu singen.
Ich höre harte Bässe über meinen Kopfhörer um auf klare Gedanken zu kommen. Ich gehe und kenne doch niemanden auf meinem Weg. Und die, die ich zu kennen glauben sind bald nichts mehr als Nullen und Einsen im Netz. Doch im Netz konnte noch niemand fliegen gelernt. Wann bin ich endlich dieser wunderschöne Vogel von dem alle reden?
Ich nehme Nadel und Faden. Ich nähe diese verdammten Ohren wieder an. Und steche mir dabei so lange ins eigene Fleisch bis Blut meine Wangen hinab läuft.
Pustete mich jemand an, so würde wahrscheinlich eine Aschewolke meine Zimmerwände schwarz färben.
Ich warte immer noch auf den Phönix.




































